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Warum hat man eigentlich.....Schlafprobleme? Was kannst du dagegen machen?

Die Probleme bei Schlafstörungen sind vielfältig und äußern sich auch genau so vielfältig.

Es kommen immer mal wieder Frauen im reiferen Alter auf uns zu, die über Schlafprobleme klagen. Das kann einerseits mit der Umstellung der Hormone zu tun haben, kann aber auch andere Gründe haben.

Die Ernährung – vor allem die am Abend – können unseren gesunden Schaf ordentlich durcheinander bringen. Schwere Kost belastet unseren Magen und wir können nicht besonders gut einschlafen.  Auch Alkohol und der kleine Espresso nach dem Essen können sich störend auf den Schlaf auswirken.

Es lohnt sich also, hier mal einen geprüften Blick drauf werfen zu lassen (gerne auch von uns ;-))

Unter www.dgsm.de (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) kann man sich unter „Informationen für Patienten“ und „Ratgeber“ 2 Broschüren runterladen: „Ein- und Durchschlafstörungen“ und „Der Schlaf von Frauen“. Hier stehen ganz allgemeine Tipps, die man einfach mal ausprobieren kann.

Gerade Frauen ab einem gewissen Alter neigen dazu, sich über alles Mögliche Gedanken zu machen. Na klar, wir haben ja auch schon eine Menge Lebenserfahrung und wissen, was alles schief gehen kann. Besonders Augenmerk liegt hier oftmals auf unseren heranwachsenden Kindern. Nur zu oft stellt man sich selbst die Frage, ob man als Eltern (-teil) denn auch alles richtig gemacht hat.

„Es kütt wie es kütt“ würde der Kölner jetzt sagen. Und er hätte Recht damit, denn ob man sich nun Gedanken macht und sich die Nacht um die Ohren schlägt, oder auch nicht: Es kommt, wie es kommt. Und dann hat man immer noch Zeit auf alles zu reagieren. Das gilt übrigens nicht nur bei der Sorge um die Kinder!

Was bei Einschlafstörungen gut helfen kann sind Entspannungstechniken. Diese helfen nicht nur bei Schlafstörungen, sondern sie unterstützen, wenn sie präventiv eingesetzt werden, ganz hervorragend bei jeglicher Entstehung von Stress. Es gibt ganz unterschiedliche Methoden. Diese reichen von Yoga, über Autogenes Training zu Tai Chi und noch vielen anderen mehr  Hier muss jeder für sich herausfinden, welche Methode für sie / ihn sie am besten geeignet ist.

Ich persönlich komme ganz besonders gut bei der Progressiven Muskelrelaxation (PMR) klar. Hier werden nacheinander verschiedene Muskelgruppen erst angespannt, um sie dann ruckartig wieder zu entspannen. Dadurch entsteht ein wohliges Gefühl der Entspannung. Normalerweise macht man bei der PMR eine Rücknahme, d.h. der Körper wird aus der tiefen Entspannung herausgeholt, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Macht man die Übung aber vor dem Einschlafen, bleibt man natürlich in der Entspannungsphase und kann so wunderbar in einen angenehmen und tiefen Schlaf gleiten.

Allerdings muss man die PMR, wie auch die anderen Entspannungsmethoden, üben bis eine Entspannung einsetzt. Deshalb auch präventiv, also vorbeugend. Hat man aber geübt und wendet die Methode täglich an, kann man sie überall abrufen, selbst auf der Arbeit. Es lohnt sich also direkt damit anzufangen. Das Netz bietet reichliche Informationen darüber. Man kann sich MP3-Dateien in langer, oder kurzer Version, mit und ohne Musik herunterladen. Eine Empfehlung für alle, die mit der PMR in einen entspannten Schlaf finden möchten.

Ihr seht, Schlafen ist ein ganz großes Thema und es gibt viele Möglichkeiten auch ohne Tabletten einen gesunden und entspannten Schlaf zu finden. Wenn ihr wissen wollt, was alles spannendes in unserem Körper passiert, während wir schlafen, dann könnt ihr dies auf der Seite www.bessergesundleben.de nachlesen.

Viel Spaß bei der Lektüre und einen entspannten und erholsamen Schlaf.

 

 

Liebe Grüße von euren Glüxxcoaches

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